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Restalkohol nicht unterschätzen!



Helau! Die fünfte Jahreszeit ist im vollen Gange. Überall wird gefeiert, geschunkelt…..und getrunken. Dass man sich nicht im Rausch hinters Steuer setzen sollte, ist den meisten Menschen klar. Das Fahren unter Alkoholeinfluss geht mit einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sowie der eigenen Person einher und wird bestraft. Entsprechend wird die Teilnahme am Straßenverkehr mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille bis 1,09 Promille mit zwei Punkten, einer Geldstrafe sowie einem Fahrverbot sanktioniert. Fahren mit einer Blutalkoholkonzentration von mehr als 1,1 Promille („absolute Fahruntüchtigkeit“) wird als Straftat geahndet und mit 3 Punkten, einer Freiheits- oder Geldstrafe sowie einem Fahrverbot (Sperrfrist variabel) bestraft. Ab einem Promillewert von 1,6 ist zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis zusätzlich eine MPU notwendig. Wer ausgelassen Karneval feiern und dabei nicht auf den Alkoholkonsum verzichten möchte, sollte das Auto unbedingt stehen lassen und Bus, Bahn oder ein Taxi zum Transport bevorzugen.

Doch auch am Tag nach der Karnevalsfeier ist Vorsicht angezeigt: Wer sich nach einem Alkoholrausch zu früh wieder ins Auto setzt, kann je nach Konsummenge am Vortag noch immer mit einem zu hohen Promillewert in Flensburg punkten. Der Körper baut stündlich lediglich zwischen 0,1 und 0,15 Promille Alkohol ab, sodass es eine Weile dauert, bis der Restalkohol im Blut vollständig verschwunden ist. Jecken sollten ihren Alkoholkonsum entweder genau nachvollziehen und die Promillewerte entsprechend berechnen oder am besten auch am Tag danach auf das Autofahren verzichten.

Übrigens: In einer MPU, die aufgrund eines Alkoholdeliktes angeordnet wurde, setzt der Gutachter voraus, dass Betroffene Berechnungen rund um den Alkohol und dessen Promillewerte beherrschen. Die MPU Beratung Görz in Düsseldorf bereitet sie gezielt auf Ihre anstehende medizinisch-psychologische Untersuchung vor. Diese beinhaltet selbstverständlich auch Promilleberechnungen.

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